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Tagebuch

30. November 2014

Geschrieben von Uli Schilf am 30.11.2014
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Der letzte Tag des Monats ist gleichzeitig der 1. Advent. Nun ist endgültig die Weihnachtszeit eingeläutet. Gestern haben wir den Geburtstag unseres Enkels Johan nachgefeiert. Es war ein schöner Nachmittag.

Für mich beginnt der neue Monat erst einmal mit einem Krankenhausaufenthalt. Bevor ich da hingehe, will ich aber noch etwas rund ums Kochen berichten.

Unser Schwiegersohn Frank ist nun auch unter die Köche gegangen. Wiebke, unsere Tochter, versucht ihn an das Kochen heranzuführen.

 
Und wie man sieht: Er scheint ganz glücklich zu sein.

In den letzten Tagen habe ich Bandnudeln mit im Ofen geschmorten Kirschtomaten und Rucola gekocht. Dabei hat sich herausgestellt, dass das genaue Lesen der Rezepte von Vorteil ist. Ich sollte nur die Hälfte des Rucola verwenden, habe aber alles genommen. Trotzdem hat es geschmeckt.

Natürlich fehlte der Rucola dann bei unserem heutigen Gericht, was aber nicht weiter schlimm war. Es gab Beef Steak Burger mit Rote Bete Relish und Kartoffelecken. Was die Rote Bete angeht, fand ich mich ziemlich mutig. Weil ich in der Kindheit sehr oft Rote-Bete-Suppe essen musste, hatte ich in der Vergangenheit eine richtige Aversion gegen dieses Gemüse entwickelt. In meinem bisherigen Leben brachte mich das einige Male in schwierige Situationen. So war ich in den 90er Jahren häufiger in Russland zu Gast und dort wurde mir des öfteren Borschtsch als besondere Speise serviert. Mit "hängenden Zähnen" habe ich das damals gegessen. Heute hat es mir sehr gut geschmeckt und es hat auch gar nicht wehgetan. Vielleicht ist das ja ein erster Schritt zu einer neuen Freundschaft: Zwischen mir und der Roten Bete.


 

Hier sind noch einmal die benötigten Zutaten. Auch hier gab es bei mir einen Lesefehler. Statt der abgebildeten 3 eingelegten Rote Bete sollte ich nur eine verwenden. Na ja, dem Geschmack tat es keinen Abbruch. Und so richtig hat man auch nicht gemerkt, dass der Rucola fehlte (siehe unten).

Gefreut habe ich mich über meine Schwiegertochter Inken, die mir noch einige Zutaten für ein fröhliches Keksebacken vom Weihnachtsmarkt vorbeibrachte, weil sie den ganzen Tag an mich denken musste. Das hat mich sehr gerührt.

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