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Tagebuch

25. Oktober 2013

Geschrieben von Uli Schilf am 25.10.2013
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Gerade höre ich die neue CD von Ina Müller - ein gelungenes Album. Es wird auch mal wieder Zeit, sich von anderen Dingen abzulenken. Wenn man sich die Nachrichten anhört, kann einem nur noch schlecht werden. Die SPD mutiert zur Schwesterpartei der CDU. Vielleicht heißt es ja bald "Christlich-sozialdemokratische Union". Na ja, jeder ist für seinen Niedergang selbst verantwortlich. Dann der NSA-Skandal. Der Kanzleramtsminister hat im August die Angelegenheit für erledigt erklärt. Natürlich werden die Bundesbürger nicht ausspioniert. Nun hat der US-Geheimdienst beim Merkelphone zugeschlagen und "Mutti" abgehört. Na, das ist aber mal ein Skandal! Millionen Bundesbürger sind nicht so wichtig - aber wie heißt es im Eid, den die Bundeskanzler leisten müssen: "Ich gelobe, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden...". Bei ihrem Anruf bei Obama hat sie wohl im Kopf gehabt, Schaden von sich selber abzuwenden. Und was die Amerikaner angeht: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

Da höre ich doch lieber Ina Müller. Aber die fragt auch gerade in ihrem Lied "Wenn ich weg guck" "Wer bist du?". Na ja, auch da ist nicht alles klar

Inzwischen nimmt meine Masterarbeit Formen an - zumindest in meinem Kopf. Im November werde ich viel Zeit in den Archiven von Flensburg und Schleswig verbringen. Besionders freue ich mich über ein Gespräch mit der Museumsdirektorin Inge Adriansen vom Museum im Schloss von Sønderborg. Sie bereitet zur Zeit gemeinsam mit der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek eine Ausstellung zum Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 vor, die am 17. November 2013 in Kiel eröffnet wird. Am 19. November treffe ich sie dann in Sønderborg. Sie kann mir bestimmt wichtige Hinweise für meine Arbeit geben. Ich habe dann 6 Monate Zeit, die Masterarbeit fertigzustellen. Dann soll es auch erst einmal gut sein! 

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