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Tagebuch

15. Dezember 2014

Geschrieben von Uli Schilf am 15.12.2014
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Neues aus der Anstalt - oder Mitteilungen aus dem Krankenhaus.

08:30 Uhr: Frisch gewaschen sitze ich hier an meinem Tisch und warte auf das Frühstück.

09:05 Uhr: Zunächst wurde aus dem Frühstück nichts. Der Stationsarzt, Herr Petersen, sah mich auf dem Flur und sagte: "Hallo, Herr Schilf, wie geht es Ihnen? Kommen Sie mal gleich zur Visite". Gesagt, getan. Das Frühstück wurde auf mein Zimmer gebracht und ich ging in den Behandlungsraum. Dort wurde mir der Drainageschlauch aus dem Hals gezogen und die Wunde neu verpflastert. Herr Petersen will mich aber noch in der Augenklinik vorstellen, weil mein rechtes Auge so tränt. Eventuell soll noch das Augenlid beschwert werden. "Die Wunde sieht so gut aus, dass wir Sie vielleicht schon morgen oder übermorgen entlassen können", meinte Herr Petersen. Danach gab es erst einmal Frühstück. Bärbel und Jutta haben auch schon angerufen. Jutta wird vielleicht gegen 10:45 Uhr hier sein. Nun warte ich auf den Termin in der Augenklinik.

Ach ja, einen neuen Mitbewohner habe ich auch. Er wurde mit dem Rettungswagen gebracht. Er ist nicht sehr gesprächig und ich weiß nicht, was er hat. Auf keinen Fall will er länger bleiben. Aber da kennt er Schwester Anke schlecht.

16:45 Uhr: 3 Stunden waren Jutta und ich in der Augenklinik hier auf dem Gelände. Zwischendurch hatte mir ein Augenarzt eine Creme auf das rechte Auge geschmiert, so dass ich damit alles nur verschwommen sah. Ich dachte, das müsse jetzt so bleiben und war deshalb ziemlich deprimiert. Der Oberarzt beruhigte mich dann aber und meinte, das würde wieder weggehen. Zeitnah muss ich nun aber zu einer weiteren OP ins UKE (Anfang Januar). Dabei wird das untere Lid etwas angehoben und das obere Lid beschwert. 2-3 Tage muss ich dann im UKE bleiben. Einen festen Termin konnten wir leider noch nicht vereinbaren, da die stationäre Anmeldung nicht mehr besetzt war. Man versprach uns aber uns anzurufen. Zurück auf meiner Station fragte ich Herrn Petersen, ob ich wirklich morgen entlassen werden könnte. Er bejahte das und so freue ich mich, dass ich morgen wieder zu Hause bin. Das Ergebnis der OP (die Befundbesprechnung) können wir ausnahmsweise auch telefonisch am Donnerstag machen, weil wir sonst wieder zu weit fahren müssten.

Hier fotografiert Jutta mich gerade bei meinen Tagebucheintragungen:

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