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Tagebuch

29. Februar 2016

Geschrieben von Uli Schilf am 29.02.2016
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Heute vor 4 Jahren hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Seitdem laufe ich als Rentner durchs Land. Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich exakt 4 Jahre später dringend auf einen Anruf aus dem Krankenhaus warte, der mir mitteilt, wie es nun weitergeht mit der Krebstherapie. So werde ich mich bis morgen gedulden müssen. Das Blöde ist, dass wir nicht rauskonnten, weil wir immer auf den Anruf warteten. Morgen früh muss ich zur Lymphdrainage. Anschließend soll ich zu meinem Hausarzt, weil der Befund über die MRT des Kopfes vorliegt. Da werden wir die Ergebnisse besprechen. Vorher will ich aber noch einmal im Krankenhaus anrufen, weil mir der Chefarzt ja nun sagen will, wie es weitergeht. Diese Warterei ist eklig. Sollte ich den Arzt nicht erreichen, werde ich aber meine Mobilfunknummer hinterlassen, damit wir wenigstens mal das Haus verlassen können.

Man sollte nicht zu früh resignieren: Gerade (17:50 Uhr) rief Dr. Franke aus dem Malteser-Krankenhaus an. Er habe noch kein Gespräch mit der Onkologin führen können, aber ich soll am Mittwoch (2.3.16) in die Strahlentherapie zu Frau Dr. Timke (Chefärztin der Strahlentherapie), um die Behandlung der Schmerzen in der Wirbelsäule (Kreuzbein, obwohl alle immer vom Steißbein reden) zu beginnen. Das Gespräch mit der Onkologin habe dann auch noch Zeit. Na, wenigstens geht es weiter!

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