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Tagebuch

15. Oktober 2016

Geschrieben von Uli Schilf am 15.10.2016
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Eigentlich wollte ich hier mal meinen typischen Tagesablauf als Rentner darstellen. Aber das Rentnerdasein ist doch zu wechselhaft. Einige Fixpunkte gibt es aber. Ich stehe so zwischen 7 und 8 Uhr auf. Wegen meiner Tabletten darf ich nicht sofort frühstücken. Deshalb geschieht es oft, dass ich sie erst einnehme und dann noch mal für eine halbe Stunde ins Bett gehe. Das Frühstück dauert mit dem Lesen der Tageszeitung und der Einnahme weiterer Tabletten dann ca. anderthalb Stunden. Im Bad verbringe ich ca. 25 Minuten. Anschließend wird der Computer eingeschaltet, die Emails abgerufen und anfallende Bankgeschäfte erledigt. Dann ist es schon fast wieder Mittag. Wenn ich koche, was ja nicht regelmäßig passiert, vergehen noch einmal ca. anderthalb Stunden. Die in einschlägigen Kochzeitschriften angegebenen Zubereitungszeiten werden von mir immer locker überschritten. Oft schaue ich um 13 Uhr das ARD- oder ZDF-Mittagsmagazin. Meistens halte ich es gar nicht durch bis zum Ende dabei zu bleiben. Mir fallen schon vorher die Augen zu. Entweder schlafe ich dann in meinem Sessel ein oder lege mich noch mal hin. Das kann gut eine Stunde dauern. Nach einem Kaffee (nicht immer) lese ich ziemlich viel. Zwischendurch stelle ich gelegentlich auch fest, dass ich mich zu wenig bewege. Leider hat das nicht die notwendigen Konsequenzen. Aus dem abendlichen Fernsehprogramm mache ich mir nicht allzu viel. Die eine oder andere politische Sendung oder sportliche Übertragungen schaue ich mir an. Für das Zubettgehen gibt es keine feststehende Regel. Das schwankt zwischen 21.30 Uhr und 23.00 Uhr.

Das hört sich ziemlich langweilig an, ist es wohl auch, aber immer wieder werden diese Abläufe durch andere Ereignisse unterbrochen. Nun habe ich mich auch entschlossen, das bisher brachliegende Studium wieder aufzunehmen. Ich muss ja nur noch meine Masterarbeit schreiben und dann bin ich fertig. Der Vorschlag meines Professors lautet, irgendetwas über Antisemitismus und Landbund in Schleswig-Holstein zu machen. Ich habe jetzt erst einmal einen Termin im Jüdischen Museum in Rendsburg. Vielleicht kommt mir ja da die Erleuchtung für meine Arbeit.

Morgen wird der eben beschriebene Tagesablauf dadurch unterbrochen, dass ich eine Ungarische Kartoffelsuppe kochen will. Die Zutaten dafür habe ich heute eingekauft.

Gerade hat mir Jutta gezeigt, was unser Mähroboter Conrad angerichtet hat. Durch den Sturm von heute Nacht sind unsere solarbetriebenen Vögel mit dem Solarteil vom Rosenbogen geweht worden. Conrad, der ausnahmsweise mal am Samstag laufen sollte, hat sich über die Teile hergemacht, das Solarteil und die Kabel zerschnitten. Es wird Zeit, dass Conrad den Winterschlaf antritt.

Na ja, ich sollte vielleicht auch noch mitteilen, dass ich gelegentlich bei Facebook aktiv bin. Auch das kostet Zeit. Ich möchte ja schon mitkriegen was meine Freunde so schreiben, Und das Bearbeiten dieser Homepage ist ja auch keine Sache, die mal so eben nebenbei erledigt wird. Beklagen werde ich mich nicht, denn ich habe mir das ja so ausgesucht.

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