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Tagebuch

09. März 2016

Geschrieben von Uli Schilf am 09.03.2016
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Wenn ich mich längere Zeit nicht melde, muss das nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein. Es kann ja auch bedeuten, dass es nichts Nennenswertes zu berichten gibt.

Seit vergangenen Freitag mache ich die Antihormontherapie. Noch merke ich wenig von den beschriebenen Nebenwirkungen. Es gibt zwar ein paarmal am Tag Schweißausbrüche oder Hitzewallungen, aber sonst hält sich alles in Grenzen. Ich hatte ja schon geschrieben, dass das Medikament eigentlich für die Therapie von an Prostatakrebs erkrankten Menschen eingesetzt wird. Eine der Nebenwirkungen soll dann z.B. die Vergrößerung der Brust sein. Davon merke ich noch nichts und ich hoffe auch, dass das so bleibt. Mein Physiotherapeut erzählte mir gestern, dass er mal einen Patienten hatte, der auch mit diesem Medikament behandelt wurde und dann sogar einen BH tragen musste. Das fehlt noch, dass ich mir noch über Körbchengrößen Gedanken machen muss. Mit einem früheren Beginn der Bestrahlungen rechne ich nicht mehr. So geht es also am nächsten Dienstag damit los. Ich hoffe nur inständig, dass mir diese blöde Kopfmaske erspart bleibt.

Zur Zeit genießen wir die Sonne. Es ist zwar noch sehr kalt, aber der Sonnenschein weckt die Lebensgeister. Unser beliebter "Odinfischer" eröffnet die Saison erst am 21. März. Bis dahin hat er nur am Wochenende geöffnet. Heute Nachmittag spazierten wir ein wenig am Strand entlang. Es wehte ein ziemlich scharfer Ostwind, und weil auch Jutta ziemlich eingeschränkt in ihren Bewegungen ist, kehrten wir bald um. Wir wollen uns aber angewöhnen, wenigstens eine halbe Stunde am Tag zu gehen.

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