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Tagebuch

05. Januar 2017

Geschrieben von Uli Schilf am 05.01.2017
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Es gibt mich noch. Ich hatte eine sogenannte Schreibblockade. Deshalb: An alle Irmtrauds, Uwes, Günthers, Elisabeths usw. dieser Welt: Ich bin weder tot noch schwer verletzt. Es ist alles viel profaner: Ich hatte in den letzten Wochen keine Lust zu schreiben. Weder das Tagebuch noch der Portugal-Reisebericht haben mich gereizt. Das kann ja nun wieder anders werden. Zunächst einmal wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern (lt. Statistik werden es immer mehr) ein gutes neues Jahr. Man mag ja gar nicht mehr an Frieden auf der Welt glauben, aber ich gebe die Hoffnung (trotz Trump, Putin, Erdogan, AfD, Wilders, Marie LePen und all die anderen) nicht auf. Außerdem wünsche ich euch allen Gesundheit. Das ist das Wichtigste, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Vorsätze? Zunächst ist mir da nichts eingefallen. Dann habe ich aber ein bisschen nachgedacht und festgestellt, dass ich meine Masterarbeit an der FernUni in Hagen gerne in diesem Jahr fertigstellen würde. Die ersten Tage sind nicht so vielversprechend. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dass ich die Menschen, die ich schon im letzten Jahr Scheiße fand, auch in diesem Jahr noch Scheiße finden möchte. Natürlich wird der Reisebericht über unseren Portugal-Urlaub noch fertiggestellt. Da will ich mich allerdings nicht unter Druck setzen.

Rückblick? Das für mich Schönste war, dass die letzte Kontrolluntersuchung in der Onkologischen Tagesklinik ergeben hat, dass die Metastasen offenbar gestoppt sind und auch keine neuen Brüche mehr entstanden sind. So kurz vor Weihnachten habe ich das als Geschenk angesehen. Traurig haben mich die Nachrichten über  Krebserkrankungen sehr guter Freundinnen gemacht. Da kann ich nur Daumen drücken und hoffen, dass alles besser wird. Meine Kochversuche habe ich intensiviert. Inzwischen ist daraus ein kleines Hobby geworden. Immer mehr Gerichte fertige ich ohne Hilfe durch meine Frau an. Das macht mich froh und spornt mich an. Und wenn sie das auch noch als Entlastung empfindet, dann ist ja alles gut.

 

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